Blumen schützen

Pflanzenschutz ist gar nicht so schwer, zum Glück gibt es einige bewährte Mittel, um Blumen in Haus und Garten vor Blattläusen, Schnecken und anderem Ungeziefer zu bewahren. Oft helfen schon einige vorbeugende Maßnahmen, um Schädlinge und Krankheiten im Zaum zu halten. Hier einige Tipps.

pest-600276_640Der richtige Pflanzenschutz für drinnen und draußen

Sind Zimmerpflanzen von Blattläusen oder Spinnmilben befallen, kann fürs Erste schon ein Abbrausen mit lauwarmem Wasser in der Dusche oder Badewanne helfen. Wichtig für den Behandlungserfolg ist, dass die Blätter ausgiebig an der Ober- wie auch an der Unterseite abgeduscht werden. Nach dem Abbrausen sollten die Pflanzen nochmals in Augenschein genommen werden, da oft noch versteckt an Blattunterseiten Eier der Schädlinge kleben können. Bei einer größeren Ansammlung von Läusen empfiehlt sich bei Zimmer wie auch bei Gartenpflanzen das Sprühen mit Schmierseife. Für diese Mixtur werden 20 Milliliter mit einem Liter heißem Wasser vermischt, gut geschüttelt und anschließend in eine Sprühflasche gefüllt. Hat sich diese Lösung abgekühlt, lässt sie sich hinterher gut auf die betroffenen Pflanzenpartien sprühen. Man sollte den Vorgang täglich wiederholen und auch hier Blattober- und die Blattunterseite behandeln. Dass gute an dieser Rezeptur ist, dass sie Schädlinge bekämpft, für Mensch und Natur jedoch ungefährlich ist.

Ölhaltige Pflanzenschutzpräparate bringen Erfolg

In hartnäckigen Fällen können spezielle Tinkturen aus dem Fachhandel den Pflanzenschutz in Haus und Garten ergänzen. Die Rede ist von paraffinhaltigen Mitteln. Dank eines solchen ölhaltigen Auszuges werden die Schädlinge schnell abgetötet. Doch Vorsicht, hier sollte die Gebrauchsanweisung genau gelesen werden. Außerdem sind diese Mittel nur für hartlaubige Pflanzen brauchbar. Weichblättrige Arten vertragen eine solche Behandlung nicht und gehen ein. 

Ausschließlich im Garten eignet sich die vorbeugende Pflanzenpflege mit Brennnesseljauche. Ein wöchentliches Gießen mit dieser Jauche schützt und stärkt Rosen und auch viele andere Pflanzen mit einem hohen Nährstoffbedarf. Um die Jauche herzustellen, wird ein Kilogramm Brennnesseln zerkleinert und mit 10 Litern Wasser in einem Plastikgefäß vermischt. Die Jauche sollte zehn Tage stehen und täglich umgerührt werden. Danach ist sie einsatzfähig. Gegen den „starken Geruch“ der Jauche hilft ein Beimischen von ein paar Löffeln Steinmehl.

So haben Schnecken keine Chance

In regenreichen Zeiten können sich Schnecken im Garten zu einer echten Plage entwickeln. Zarte junge Pflänzchen und viele Gemüsesorten sind am stärksten betroffen. Umweltverträglich und wirksam sind besonders Schneckenzäune, da Schnecken einen solchen Zaun nicht überwinden können. Auch Kaffeesatz zeigt eine erstaunliche Wirkung. Um die betroffenen Pflanzen herumgestreut wirkt er wie eine Barriere. Denn Schnecken trocknen aus, wenn sie über Kaffee kriechen müssen.