Rosenpflege

Fast keine Pflanze blüht schöner als eine Rose, nicht umsonst wird sie als Königin der Blumen bezeichnet. Wer viele und auch prächtige Blüten haben will muss bei der Pflege der Rosen sorgfältig vorgehen und möglichst keine gravierenden Fehler machen.

blume3

Rosen schneiden
Viele Pflanzen werden im Herbst zurückgeschnitten, nicht so die Rose. Sie wird im Frühjahr geschnitten. Rosen blühen am diesjährigen Holz. Würde man sie im Herbst schon schneiden, besteht die Gefahr, dass die jungen Triebe erfrieren. Beim Schneiden entfernt man die erfrorenen und die wilden Triebe. Wilde Triebe nehmen der Edelsorte die Kraft um zu wachsen und üppig zu blühen. Verblühte Blüten sollte man entfernen, hierbei immer zwei darunter liegende Blätter mit wegschneiden.

Düngen
Um Rosen zu düngen greift man am besten auf einen organischen Dünger zurück. So entwickelt sich die Rose über die Jahre hinweg zu einer gesunden und kräftigen Pflanze. Gedüngt wird das erste mal im Frühjahr, etwa Anfang April, danach so ungefähr im Abstand von 2 bis 3 Monaten. Beim Düngen gilt unbedingt auf die Dosieranleitung achten. Viel hilft viel, gilt hier nicht! Die letzte Düngung sollte so etwa Ende Juli erfolgen. Dann hat die Pflanze genug Zeit um sich auf den Winter vorzubereiten.

Schädlinge
Um Schädlingen das Leben schwer zu machen, sollte man die Rose an einen luftigen und nicht zu feuchten Platz pflanzen. Nebenpflanzungen aus Lavendel haben sich gegen Blattläuse als wirksam heraus gestellt. Sollte die Pflanze dennoch einmal befallen werden greift man nur im Notfall zu chemischen Mitteln. Bei Blattläusen und Spinnmilben hat sich Wermuttee als ziemlich erfolgreich herausgestellt. Einfach die Pflanze mit dem kalten Tee mehrere Tage hintereinander besprühen. Bitte nicht in praller Sonne, sonst nimmt die Rose Schaden. Bei Blattrollwespen, die befallenen Blätter herausschneiden und vernichten. Nicht auf den Kompost geben!

Wintervorbereitungen
Im Herbst wird das Laub rund um die Rose entfernt um Krankheiten und Fäulnis zu verhindern. Spätestens Ende November werden die Rosen angehäufelt. Hierzu eignen sich Tannenzweige, Erde und auch Kompost. Zu beachten ist dass mindestens 20 cm abgedeckt werden. Bei Hochstämmen ist es wichtig die Veredelungsstelle und die Krone zu schützen. Hier kann einfach Jutesäcke überstülpen, diese könnte man noch zusätzlich mit Reisig füllen. Im Frühjahr entfernt man die Häufelung am besten an einem trüben Tag. So kann sich die Pflanze wieder langsam ans Sonnenlicht gewöhnen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *